CWWC: Tag 2 Car Wax World Championship in Warschau (Bericht von Hansi @Bodensee)

Und wieder ist ein neuer Tag erwacht der mit einem reichhaltigen Frühstück beginnt. Gestern bekam Arek noch einen großen Schreck, eines seiner Fahrzeuge hatte einen Unfall, erst nachdem die Nachricht kam der Fahrer ist unverletzt war er zufrieden und erleichtert. Die Haube blieb ganz und somit konnten wir auch dieses Auto heute noch wachsen. Ein junges Mädel holte uns vom Hotel ab, Magda, die Perle und der Wirbelwind der Firma.

Wenn man irgendetwas benötigt ruft man Sie und schon steht sie neben einem und hilft wo Sie nur kann. Magda, hier mal ein ganz großes Dankeschön.

Die ersten Meter mit Ihr im Auto sind verhalten, doch schon hört man das bekannte Pfeifen des Motors und die Tachonadel schnellt nach oben. Wieder fliegen wir direkt zur Halle und benützen dabei alles was nur irgendwie wie eine Straße ausschaut. Das Frühstück ist gut verteilt und somit gibt es Platz für einen kleinen Imbiss.

Natürlich ist die Halle nicht leer, die anderen stehen alle schon bestens gelaunt mit einer Tasse Kaffee in der Hand bereit und haben schon wieder vorgearbeitet.
Die letzten 2 Transporter sind bereits gewaschen und geknetet, somit können wir direkt loslegen,

Noch schnell die letzten Kleber entfernt, na das will diesmal nicht so richtig klappen.

Aber mit vereinten Kräften wurde es dann doch noch geschafft.

Nun fuhren Michl und Ich wieder unser Programm. Metys wollte ebenfalls mitwirken und so machte er eine Seite mit Menzerna und 3M
wo hingegen ich bei Riwax und Koch Chemie blieb. da mir die 3 M Paste einfach zu heftig ist für solche Defekte und ich ein Freund schonender Lackbehandlung bin Lieber mal eine Runde mehr fahren aber dafür eben nicht zuviel vom Klarlack abnehmen.

Da es nur zwei Hauben waren lief das Ganze relativ locker von der Hand.

Und Moni machte wieder das Finish.

Und schon bald waren wir fertig und konnten an die Pre Cleaner gehen.

Hier kam wieder der Collinite Cleaner zum Einsatz, diesen werde ich nie mehr verwenden
dieser Cleaner lässt sich sehr sehr schwer verarbeiten und man bekommt ihn fast nicht mehr runter, es bleibt eine bleiche Schicht auf dem Lack, ne also da gibt es besseres.

In der Zwischenzeit bereitete Metys diesen kleinen Renner für eine Aufbereitung vor.
Der hat gerade mal 200 PS und ist genau das richtige für die Stadt.
Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und so konnte in Ruhe im freien gewaschen werden.

Nun wieder zurück in die Halle da gerade das Essen aufgefahren wird und da darf ich natürlich nicht fehlen.

Der Kleine stand nun auch in der Halle und der Besitzer, Dariusz selbst , legte beim Kneten ebenfalls Hand an, nun kam auch er ordentlich ins Schwitzen wie wir alle das auf und ab und hin und her treibt schon etwas Schweiß aus den Poren.

nOx war immer zur Stelle mit der Kamera, hilfreich stand er auch uns allen still zur Seite fast schon unbemerkt und doch war er da wenn man etwas brauchte.
Eben ein Team.

Metys bearbeitete nun den kleinen Flitzer mit der Makita derweil wir uns wieder zu den Hauben wandten.

Hier sieht man dass der Aufprall am Vortag doch etwas heftiger war und der Fahrer großes Glück hatte. Wäre die Haube defekt gewesen hätten wir Ihn entlassen.

Immer wieder mal einen Kontrollblick was ja sein muss.

Die Hauben waren wieder in 4 Felder eingeteilt und wir konnten mit dem Auftragen der Wachse beginnen.
Gestern machte sich beim Verarbeiten ein herrlicher Duft der Wachse bemerkbar und auch heute legte sich wieder ein leicht süßlicher Geruch über die Motorhaube.
Die letzten Wachse wurden aufgebracht und das 8. Auto bekam künstliche Wachse zum Vergleich, also keine reinen Carnauba Wachse.

Auto Nr. 7 Rejestracja ABC 14

Collinite # 915 Swizöl Concorso

Swizöl Saphir Caramba Carnauba Edel Wachs

Special-Auto Nr. 8 Rejestracja W 1 ABC

Autoglym High Definition Wax Meguiar´s # 16

Zymöl Titanium Wolfgang Fuzion Estade Wax
Das Auftragen der Wachse gestaltete sich recht einfach, eigentlich ließen sich
alle Produkte bestens verarbeiten und wieder abtragen, was man von den Pre Cleanern nicht behaupten konnte.

Huhu Arek , hier sind wir.

Aber wenn du schon gerade da unten bist überleg dir mal ob du was tun könntest sonst musst ja wieder so tief runter.
Und Arek machte sich ans Werk, die Plastikteile wurden mit dem Black WOW behandelt und dem Auspuff wurde wieder zu neuem Glanz verholfen derweil Metys fleißig seine Runden mit der Shimex drehte. Dariusz beobachtete das Ganze und half aber auch tatkräftig mit.

Die Beiden waren sich einfach für nichts zu Schade,
selbst die Einstiege wurden mit dem Black WOW gemacht

Nachdem alle Hauben fertig waren kam schon gleich der erste Abperltest.

Um dann die Fahrzeuge ins freie zu stellen.

Nun ließen wir die Autos erst mal in Ruhe und schafften Platz für den Porsche.

Ein prima Kerl der Metys und eine große Hilfe.

Die Kombi ist die gleiche wie gestern und so polierten wir das gute Stück auf Hochglanz bei gleichzeitiger Defektbeseitigung.

Und immer gute Musik dazu.

Arek hatte alles an Lampen aufgekauft welche die Lackdefekte ans Licht bringen von der 3 M Lampe angefangen bis zu den kleinen Leuchten von Elite und so sprang er ums ganze Auto um alle möglichen Defekte nach der Politur zu suchen.
Die 3 M Lampe ist schon ein tolles Stück, vom Boden nach oben gerichtet zeigt sie einem jeden noch so kleinen Kratzer, eine lohnende Investition.

Doch hier kommt das Beste eine Lichtleiter Lampe mit Video/Bildübertragung, da sieht man dann wirklich auch den noch so kleinsten Kratzer und Arek war schwer am Suchen.

Die Arbeit am Porsche war eine willkommene Abwechslung, die vielen Rundungen und Lamellen sind einfach herrlich zum Polieren.
Michl testete dabei auch mal die Politur von Festool welche bei der Shinex dabei war.

Der Glanzgrad vom Porsche lag bei etwas 82 Punkten vor der Behandlung, danach waren wir bei 94 und man sah es auch mit dem Auge.

Ein Rauschen nahm ich plötzlich war, dachte mein DJ hat eine falsche CD aufgelegt, aber nein es regnete mal wieder, nichts Neues mehr für mich in Warschau. Die Wachse konnten somit gleich mal ihre Standfestigkeit unter Beweis stellen.

Nach der Politur wurde der Porsche nochmals mit einem Detailer gereinigt bevor der Auftrag des HD Cleans mit der Flex 3401 erfolgte.
Für mich immer wieder schön zu sehen wie einfach dieses Mittel mit der Makita oder aber auch mit dem Excenter zu verarbeiten ist.

Der Regen hatte aufgehört und wir konnten auch mal wieder frische Luft atmen.

Der DJ heizte uns gehörig ein und Essen war angesagt.
Arek hatte mal wieder eine sehr große Menge bestellt und da konnte sich wirklich jeder richtig satt essen, mit gespanntem Bauch ging es ans Finish.

Als Wachs kam nochmals das Vintage zum Einsatz und nach einer etwas längeren Ablüftzeit.

ging es gemeinsam ans Abtragen und waren zufrieden.
Da es kein richtiges Tiefschwarz ist hat der Porsche etwas eigenes, pure Kraft vereint mit einem edeln Wachs, das hat schon was.

Nun waren wir geschafft.

Denkste, den Rekord der Engländer längst eingestellt und trotz später Stunde ging es bereits zur nächsten Runde.

Metys arbeitete fleißig am Renault weiter während ein weiter Gast seinen Ford in Augenschein nahm.

Hier wollte jemand etwas lernen und so nahm Arek die Festool und fuhr auf dem grau metallic eine erste Runde. Teststreifen auf die Motorhaube und losgelegt. Auf einem 7 Jahre alten Auto sieht man dann auch sofort bei dieser Farbe einen Unterschied und die Augen des Besitzers wurden größer und größer.

Arek drückte ihm nach einer weiteren runde die Maschine in die Hand und er durfte seine ersten Gehversuche machen. Langsam, fast schon zögerlich fuhr die Hand mit der Maschine über den Lack und man sah sofort da braucht noch jemand Unterstützung. Es gab keine Sprachbarierren, ein Augenkontakt genügte und er wusste was ich meinte.

Die 2. Runde war dann schon viel besser und mit einem sauber aufgesetzten Pad läuft es auch einfacher und schon sah der Lack viel besser aus. Nun übten wir das polieren der Kanten und Ecken welches auch problemlos von statten ging, Es wurde später und später, jedoch noch früh genug um uns an die Seite des Autos zu begeben und so wurde kurzer Hand dort auch abgeklebt damit man das Arbeiten mit der Maschine in der Senkrechten auch noch üben konnte.

Es ging im schon sehr leicht von der Hand und das Ergebnis war für einen Excenter top. Eine kurze Erklärung was mit der Maktia noch möglich wäre rundete diesen Schritt ab und wir trugen Meguiars 16 auf.

und nachdem sein Telefon schon zum x-mal klingelte und er gehen musste, brachen wir an dieser Stelle ab. Ich muß dazu sagen, er hatte einen wichtigen Termin und ließ alles für diesen Tag platzen man hatte einfach zuviel Spaß den ganzen Tag gehabt.

Metys war nun auch fertig geworden und so räumten wir noch etwas gemeinsam auf viele fleißige Hände ergeben ein schnelles Ergebnis und da es kurz vor 21 Uhr war beschlossen wir diesen Tag hier in der Halle zu beenden.

Zurück ins Hotel, duschen und umziehen um dann erst mal in Ruhe essen zu gehen. Arek führte uns dieses mal in die Altstadt, wie üblich bekam er einen Parklatz in vorderster Linie, wie macht der Kerl das nur ? ;( Ok er lässt sein Licht brennen damit die Leute denken er kommt gleich wieder, klappt aber bei mir bis heute noch nicht.

ein Bummel in der Nacht durch Warschau ist Sehenswert, es ist wunderbar beleuchtet und eine reine Geschichtsstadt Vorbei an herrlichen Denkmälern ging es erst mal in ein gemütliches Restaurant
um wieder polnische Spezialitäten zu verköstigen. Der Bauch spannte und so zogen wir noch eine Runde durch die Altstadt bevor es weit nach Mitternacht zurück ins Hotel ging. Morgen ist auch noch ein Tag und dieser war wieder einer von diesen den man nicht so schnell vergessen wird.

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